Archiv für die Kategorie ‘zitate’

gedankenfreiheit

Die Gedanken sind frei
Wer kann sie erraten?
Sie rauschen vorbei
Wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
Kein Jäger sie schießen.
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei!

rausgelesen

Kultur ist, wenn Sie Ihrem Nachbarn den Kopf abschlagen und daraus eine Blumenvase machen.

rausgesehen

„Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüsstest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle.“

Franz Kafka, Brief an Oskar Pollak, 8. November 1903

rausgehört

„Forever young, I want to be forever young
do you really want to live forever (?) „

Alphaville – Forever Young

rausgelesen

„Irgendwann werfe ich eine Bombe aufs Schicksal“

Fernando Pessoa, AdC

Rausgelesen

“ Wenn du ein Schiff bauen willst,  dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufträge zu vergeben oder Arbeit zu verteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosem Meer.“

Antoine de Saint – Exupéry

(gefunden im Vorwort eines Lehrbuchs für Elektrotechnik) 

Rausgelesen

„Ich habe die Orange in zwei Teile zerschnitten – und sie sind nicht gleich ausgefallen. Zu welchem Teil war ich ungerecht – ich der sie beide verzehren wird ?“

Fernando Pessoa, BdU

Rausgehört

„This is the end
Beautiful friend
This is the end
My only friend, the end
Of our elaborate plans, the end
Of everything that stands, the end
No safety or surprise, the end
I’ll never look into your eyes…again
Can you picture what will be
So limitless and free
Desperately in need…of some…stranger’s hand
In a…desperate land ?“

The Doors – The End 

Rausgelesen

“ Ich muß wählen, was ich verabscheue: das Träumen, das meinem Verstand verhaßt ist, oder das Handeln, das meiner Sensibilität zuwieder ist; das Handeln, zu dem ich nicht geboren bin, oder das Träumen, zu dem niemand geboren ist.

Da ich beides verabscheue, wähle ich keines; weil ich aber mitunter entwede träumen oder handeln muß, vermische ich das eine mit dem anderen.“

aus „Das Buch der Unruhe“ von Fernando Pessoa

kurz gesagt

Gedanken kennen weder Punkt noch Komma…

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