Archiv für die Kategorie ‘allzumenschliches’

stimmungslagen

Es gibt ganz grob gesagt zwei Stimmungslagen in denen sich jemand den Großteil seiner Zeit befinden kann. Freude und Trauer.  Dazwischen gibt es eine vielzahl von Abstufungen und genau in der Mitte befindet sich die Gleichgültigkeit. Ein Zustand der oft mit Langeweile und einer großen Leere einhergeht. Emotionen sind auf Eis gelegt, Gedanken irren ohne Richtung umher. Der Tag vergeht, nichts geschieht. Ist dem gegenüber der Zustand der Trauer und Depression nicht der bessere ? Sind nicht viele große Werke aus Literatur und Musik aus bedrückten Gemütern entstanden ? Man hat eine Art Ziel, die Trauer um eine Person, über ein Ereignis oder das melancholische Errinnern an Vergangenes. Man kann reflektieren, sich ausdrücken.

kurz angedacht

Wer hat es besser ? Derjenige der das Leben ernst nimmt, oder der, der es auf die leichte Schulter nimmt ?

seltsam

Die Frage nach dem Sinn im allgemeinen sitzt in vieler Köpfe. Sie ist wie seltsame Materie. Kommt sie in Berührung mit etwas anderem, wird dieses auch zu ihr. Immer größer werdend, unaufhaltbar und alles verschlingend.

something’s missing

Man hat oft das Gefühl etwas zu vermissen, weiss aber nie so genau was es sein könnte. In Zeiten in denen man kaum mal Zeit hat sich mit sich mit seinem innersten Selbst zu beschäftigen, sind unsere Gedanken weit davon entfernt . Doch es kommen immer irgendwann Zeiten der Einsamkeit und Gedankenträumereien in denen das Gefühl der Leere plötzlich wieder auftaucht und man versucht sich zu erinnern ob es schon immer da war.

…und wann lebst du noch ?

Leben. Nun, leben tut ein jeder der geboren wurde und noch nicht das zeitliche gesegnet hat. Leben wie man leben sollte…, ja es bleibt ja letzlich doch jedem selbst überlassen wie er darüber denkt und welche Maßnahmen man ergreift um sein Leben zu konstruieren. Aber es gibt doch eine Art des Lebens das im Grunde genommen für einen jeden von uns positiv ist: das natürliche – frei von äußeren und inneren Zwängen, Pflichten, Terminen, eingeschliffenen Tagesabläufen und Dingen die einem im Grunde genommen nicht sehr viel Freude bereiten. Was uns eigentlich gut tun sollte wird jedoch von einigen als nichtsnützige Verschwendung von Zeit und Ressourcen aller Art angesehen. Die Anpassung einiger an das „unnatürliche“ Leben ist so sehr fortgeschritten das es oft kein zurück mehr gibt. Gewissermaßen vollzieht sich irgendwann ein Rollentausch zwischen den beiden Geisteswelten und man glaubt nie etwas vermisst zu haben.

Be yourself is all that you can do

Es gibt Leute von denen hätte man gerne, dass sie nicht sind wie sind. Also jetzt nicht ihre Person in groben Zügen verändern wollend, sondern kleine Knoten lösend die sie selbst nicht spürt.

Aber darf man das ? Darf man jemanden in seinem innersten Ich beeinflußen. Wäre es nicht allzu egoistisch etwas bei jemandem zu verändern um vielleicht selbst daraus einen kleinen Vorteil zu ziehen, auch wenn man das Wohl des anderen als großes Ziel im Hintergrund behält ?

Ist sein Wohl = mein Wohl und ist mein Wohl = sein Wohl ?

Pläne

Es gibt viel das man sich so vornimmt, plant vielleicht einmal zu tun. Nunja, es liegt ja auch in der Natur des Menschen sich Vorstellungen von Dingen zu machen die so eigentlich nie wahr werden können, oder zumindest schwer zu erreichen sind. Aber auch die einfachen, also machbaren Pläne bekommen wir irgendwie nicht so recht realisiert. Sei es nur mal eine Nachricht an jemanden zu schicken, ein paar Kündigen zu schreiben oder sich mal ein richtiges Hobby zu suchen. Ist es die Trägheit ? Die Feigheit  ? Oder gar die durch Verdrängung resultierende Vergesslichkeit die uns von all dem abhält ?  Manchmal sind es gar Lebensverändernde Maßnahmen die wir uns in Aussicht stellen aber irgendwie nie so auf die Reihe bekommen. Wir haben Angst es auszuprobieren, Angst vor der Enttäuschung, vor einem rückratbrechenden Schlag. Einem Schlag von dem man sich nie wieder richtig erholen wird. Man fürchtet, dass all die Dinge die man sich einst mal erhofft hatte, die endlosen die Träume die man hatte, an einem dieser Misserfolge zerschellen werden, wie ein hauchdünnes Glas auf dem steinernen Boden der Realität. Doch wiegt die Furcht vor dem Versagen mehr als die Hoffnung auf ein positives Ergebnis ?

Dunkelheit

Die Dunkelheit des Lebens. Einzlene Lichter blitzen auf, manche nah, andere fern. Sie leuchten mal stark mal schwach, in vielen Farben, alle in unzählig verschiedenen Richtungen. Wir müssen uns für eine Richtung entscheiden, doch können wir sie nur grob wählen und laufen Gefahr am Licht vorbei zu gleiten, denn die Richtungen sind fest, wie auf Schienen ist unser Weg verankert den wir eingeschlagen haben. Glücklicherweise erscheinen für jedes verpasste Licht immer wieder neue aus der Dunkelheit hervor.

Ego

Oh du eigenartiges Geschöpf. Kannst hart sein wie Granit, scharf wie eine frisch gewetzte Klinge oder zerbrechlich wie ein zu weit gespitzter Bleistift. Spendest uns Kraft wenn wir sie nötig haben, auch wenn du eigentlich gar keine zu vergeben hast. Eigenartig. Tust uns weh wenn es dir nicht gut geht, schwächst uns von innen, ohne Rücksicht auf deinen Wirt. Machst dich klein, fast unsichtbar, bist einfach nicht existent in manch einer Zeit. Wer brauch dich eigentlich? Bist weder das stützende Skelett noch die uns schützend umgebende Haut oder die uns zur Bewegung verhelfenden Muskeln. Bist einfach da. Eine Illusion.

veritas

Die Schauspielerei ist eine Kunst, für die, um sie zu beherschen, man auf die Schauspielschule gehen muss. Aber ein Darsteller steckt in jedem von uns, im großen dramatischen Schauspiel des Lebens. Alles 0-8-15 Philosophie, ausgewaschenes Gerede. Okeih, let’s go on. Die meisten unserer hochgeschätzten Mitmenschen verstellen sich aus Eigennützigkeit, das soll ja ganz normal sein, schließlich ist das menschliche Wesen ein durch den Überlebens- und Fortpflanzungsinstinkt vorgeprägtes egoistisches Etwas. Aber darauf will ich gar nicht weiter eingehen, sonst werde ich noch zu Schopenhauer’s nie existierendem geistigem Sohnemann. Es gibt ja noch die wenigen die vielleicht nicht nur aus absolutem Egoismus herumlügen, das sei mal noch zur Verteidigung der Spezies Homo Homo Sapiens gesagt. Naja, eigentlich wollte ich garnicht so viel drum herum reden, nun aber zum Kern meines Gedankenhaufens. Also, ich biete hiermit jedem meines engeren Bekanntenkreises die Möglichkeit einen Dialog mit mir zu halten bei dem nichts als die Wahrheit aus meinen Lippen bzw. aus meiner Tastatur zu strömen vermag.. Keine Verschönlichung, Schauspielerei, Metaphern und sonstiges die Wahrheit indirekt oder direkt vertuschendes Gerede. Jede Frage ist erlaubt…okeih, fast jede, aber sämtliche nicht völlig verrückte Frage wird auf jeden Fall beantwortet. Und das alles völlig kostenlos. Manch einer wird keinen Unterschied bemerken wenn er mit mir spricht, entweder bin ich also immer 100% ehrlich mit ihnen oder sie haben immer die Falschen fragen gestellt. Jaja, das klingt jetzt total bescheuert,mag auch sein, aber denkt mal drüber nach. Auf bald.

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