Archiv für März 2008|Monatliche Archivseite

Rausgelesen

“ Wenn du ein Schiff bauen willst,  dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufträge zu vergeben oder Arbeit zu verteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosem Meer.“

Antoine de Saint – Exupéry

(gefunden im Vorwort eines Lehrbuchs für Elektrotechnik) 

Rausgelesen

„Ich habe die Orange in zwei Teile zerschnitten – und sie sind nicht gleich ausgefallen. Zu welchem Teil war ich ungerecht – ich der sie beide verzehren wird ?“

Fernando Pessoa, BdU

gefühlte Gegenwart

Ich laufe vorwärts. Doch der Boden unter mir zieht mich nach hinten.

Pläne

Es gibt viel das man sich so vornimmt, plant vielleicht einmal zu tun. Nunja, es liegt ja auch in der Natur des Menschen sich Vorstellungen von Dingen zu machen die so eigentlich nie wahr werden können, oder zumindest schwer zu erreichen sind. Aber auch die einfachen, also machbaren Pläne bekommen wir irgendwie nicht so recht realisiert. Sei es nur mal eine Nachricht an jemanden zu schicken, ein paar Kündigen zu schreiben oder sich mal ein richtiges Hobby zu suchen. Ist es die Trägheit ? Die Feigheit  ? Oder gar die durch Verdrängung resultierende Vergesslichkeit die uns von all dem abhält ?  Manchmal sind es gar Lebensverändernde Maßnahmen die wir uns in Aussicht stellen aber irgendwie nie so auf die Reihe bekommen. Wir haben Angst es auszuprobieren, Angst vor der Enttäuschung, vor einem rückratbrechenden Schlag. Einem Schlag von dem man sich nie wieder richtig erholen wird. Man fürchtet, dass all die Dinge die man sich einst mal erhofft hatte, die endlosen die Träume die man hatte, an einem dieser Misserfolge zerschellen werden, wie ein hauchdünnes Glas auf dem steinernen Boden der Realität. Doch wiegt die Furcht vor dem Versagen mehr als die Hoffnung auf ein positives Ergebnis ?