Archiv für Oktober 2007|Monatliche Archivseite

angedacht

Kafka schreibt in seinem Buch „Das Schloß“ : „Dem Unwissenden scheint alles möglich“. Damit rechtfertigt der Protagonist, der immer nur K. genannt wird, eine Tat von der ihm gründlich abgeraten wird. Er tut es trotzdem.

Würde man das ganze umkehren, so ensteht ein Satz der sehr pessimistisch erscheint. Aber natürlich stimmt dieser so nicht, zumindest nicht ganz. Aber das kann jeder für sich entscheiden.

„Dem Wissenden scheint nichts (mehr) möglich“

Generation „Instant-Messenger“

So nah und doch so fern.

So vertraut und doch so fremd.

Was soll man von dieser Art der Kommunikation halten ? Sie scheint wie „Fastfood“ in Form von kurzen Sätzen und Smileys. Auch wenn ihr Inhalt manchmal ernste Themen enthält, so fehlt doch der Kontakt mit der Person. Eigentlich sollte man sich lieber treffen und miteinenander reden, doch die Bequemlichkeit überwiegt eben doch meistens.

resumé

Ich bin der, der immer vorne sitzen muss.

Ich bin der, dem es eigentlich garnichts ausmacht vorne zu sitzen.

Ich bin der, der oft viel zu viel Unsinn redet.

Ich bin der, der eigentlich lieber schweigt und beobachtet.

Ich bin der, der zu lebensfroh ist um miese Laune zu haben.

Ich bin der, der viel zu gerne melancholisch wird.

Ich bin der, der eigentlich garnicht weiss was er will.

Ich bin der, der irgendwie immer Träume und Visionen hat.

Ich bin der, der im Grunde genommen Rationalist ist.

Ich bin der, der es lieber hätte, dass er keiner wäre.

Ich bin der, den wohl niemand richtig versteht.

Ich bin der, der sich selbst noch nicht einmal versteht.

Definitionsversuch, Teil II

…Freundschaft.

Gegenseitige Kooperation gegen das “alleine sein” und die daraus resultierenden Folgen.

Definitionsversuch, Teil I

…Partnerschaft.

Gegenseitige Kooperation gegen das „alleine sein“ und die daraus resultierenden Folgen.

Gedanken der Nacht

Ein Tag geht zur Neige. Nein ! Ein neuer Tag beginnt.

Tausend Dinge die man sagen wollte. Millionen die noch gesagt werden können und doch wenig Hoffnung auf Mehr.

Das letzte Stück muss der Fahrer eben doch alleine fahren.