Archiv für Mai 2007|Monatliche Archivseite
Angedacht
Soviel zum sehen, hören, entdecken und erleben. Doch nur ein einziges Leben Zeit dafür ? Grund zum Trübsinn ? Vielleicht….
Scheideweg
Freunde, es gibt solche und solche. Eben jene mit denen man sich gut versteht und diejenigen mit denen man sich sehr gut versteht. Die einen mit denen man immer über irgendetwas reden kann, die anderen mit denen eine Konversation oft nur von kurzer Dauer ist. Beide, sowohl die einen als auch die anderen liegen einem am Herzen, der einzige Unterschied ist der der Gewichtung. Mit beiden kann man seinen Spaß haben, kleinere Unternehmungen tätigen. Richtig klar wird es jedoch erst wenn größere, längerfristige Dinge anstehe. Zum Beispiel ein mehrwöchiger Urlaub. Wenn würde man mitnehmen ? Mit welchem kommt man wohl am angenehmsten über die paar Wochen ohne es vllt. später zu bereuen ? Es bleiben nicht viele übrig und es wird einem klar wen man zu welcher der beiden Gruppen zuordnen würde.
Pause
…auf bald.
Rares Gut
Wer kann von sich behaupten, das wenn er am helichten Tage das Fenster aufmacht, nichts – absolut garnichts hört, außer vielleicht dem Vogelgezwitscher oder das Rauschen der Blätter im Wind ? In einem Land mit über 82 Millionen Einwohner gibt es nicht mehr sehr viele Flecken mit beruhigender Stille. Autobahnen,versiedelte Täler und Hügel, Bahnstrecken und stark befahrene Straßen. Sie alle machen Lärm, zu viel für die meisten. Glücklich der, der in einem idylischem Dörfchen leben kann in dem der Traum von absoluter Ruhe fast in erfüllung geht.
Vom Winde verweht
Idealismus, du bist fort. Wohin ? Weiss es nicht, will es nicht wissen !
Fehlst du mir ? Weiss es nicht, will es nicht wissen !
Warst du gut zu mir ? Weiss es nicht, kann es noch nicht wissen !
Rausgehört
„Das ist die Geschichte von einem Mann, der aus dem 50. Stock eines Hochhauses fällt. Und während er fällt, wiederholt er, um sich zu beruhigen, immer wieder: Bis hier her liefs noch ganz gut. Bis hier her liefs noch ganz gut. Bis hier her… liefs noch ganz gut.
Doch wichtig ist nicht der Fall… sondern die Landung.“
aus dem Film „Hass – La Haine„
mélange fatal
der Realist…sieht den Tatsachen ins Auge, stets mit kühlem Blick, auch wenn es manchmal hart ist die Wirklichkeit zu akzeptieren marschiert er unaufhaltsam durchs Leben…
der Träumer…stellt sich seine eigene zerbrechliche Wirklichkeit zusammen, verarbeitet nur jene Eindrücke die ihm gefallen, lebt vielleicht ein falsches, aber ein dafür erfüllteres Leben…
… doch was wenn beide aufeinandertreffen ? Die Welt des Träumers bricht am unaufhaltsamen Realismus des Nachbarn wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Der Realist beginnt zu erkennen, dass seine Lebensart zu unmenschlich war und fängt an, an sich seiner eigenen Art zu zweifeln. Zwei Gedankenwelten treffen auf sich, die wie Materie und Antimaterie miteinander reagieren und letztlich bleibt nur Schall und Rauch.
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