Archiv für März 2007|Monatliche Archivseite
Der Gag des Tages
Sundancer (10:33 PM) :
bis dann
Sundancer(10:33 PM) :
ich geh schlagen
SoL (10:33 PM) :
adieu
Ähnlichkeiten mit Blogs wie diesem sind nicht existent !
Rausgelesen
„Was ist Leben ? Irrwahn bloss !
Was ist Leben ? Eitler Schaum,
Truggebild, ein Schatten kaum,
Und das größte Glück ist klein,
den ein Traum ist alles Sein,
und die Träume selbst sind Traum.“
Calderón de la Barca – Das Leben ist ein Traum
Mundflüßigkeitsverteilungsreflex
Nunja, ich will mal wieder das Thema der sich komisch verhaltenden Jugendlichen aufgreifen. Vor kurzem, durfte ich dann mal wieder beim warten auf die S-Bahn mir die Zeit nehmen, dies zu tun. Besonders auffallend war dabei eine Person die scheinbar reflexartig seinen Speichel oder sonst was auf die Straße schleudern musste, ununterbrochen und ohne wie mir schien, darüber nachzudenken, quasi reflexartig. Ich zählte etwa 1 Minute lang und kam auf sage und staune 6 mal auf die Straße rotzen. Also hätten wir eine Spuckfreqenz von 0.1 Hz, eine Menge wie ich finde. Dabei fragt man sich doch, wie solch Hochleistungspucker den enormen Flüßigkeitsverlust ausgleichen. Auf die verschiedenen Techniken die bei solch biologischen Höchstleistungen verwendet werden, will ich aus Gründen des guten Geschmacks lieber nicht eingehen. Wen es interessiert, kann ja auch mal auf die S-Bahn warten.
Zeichen der Zeit
Jeder kennt doch die Sätze, die meist von Verwandten und Bekannten kommen, wie z.B.: „Mensch, bist du groß geworden, als ich dich das letzte mal sah warst du sooo klein, herrje ist die Zeit schnell vergangen !“…oder so ähnlich. Man denkt sich nicht viel dabei, als Kind pilgert man noch mit einer netten Naivität durchs Leben. Naja, vieles ändert sich ja mit der Zeit, die Schwester, Cousine oder sonst wer bekommt auch mal ein Kind oder 2 und man kann das großwerden der kleinen Lebewesen quasi „en direct“ mitbekommen. Kaum hat man sich dann versehen, sind die Racker schon im Kindergarten und einen Wimpernschlag später, stehen sie kurz vor der Einschulung. Und dabei schwirren einem noch die Bilder vom Besuch im Krankenhaus nach der Geburt oder ähnliches im Kopf herum. Da könnten einem ja dieselben Sprüche aus dem Munde rollen, wie man sie von den älteren Leuten noch gut in Erinnerung hat und man kann ihre große Verwunderung, über das ach so rasche erwachsen werden plötzlich gut nachvollziehen. Zeit vergeht allzuschnell, man merkt es nur nicht an sich selbst, sondern meist nur an seiner Umwelt.
„Dreifach ist der Schritt der Zeit: Zögernd kommt die Zukunft hergezogen, pfeilschnell ist da Jetzt entflogen, ewig still steht die Vergangenheit.“ – Friedrich Schiller
Rausgehört
Ya standin’ in line
Believin’ the lies
Ya bowin’ down to the flag
Ya gotta bullet in ya head
Carpe Noctem
Es sind Semesterferien,d.h. eine lange Zeit ohne den Wecker der um 6 Uhr morgens klingelt. Ganze 2 Monate Freizeit, quasi tun und lassen was man will. Da kommen auch schon bald die eigentlichen Schlafgewohnheiten zu Tage und der Rhythmus wird schnell umgestellt.
Normalerweise ist die Nacht ja die Periode des Schlafes, für einige wenige jedoch Phase des „Erwachens„. Aber wieso die Nacht zum Tage machen ? Vielleicht sind die Nachtmenschen unter uns gequält vom Tage, der oft viel zu hektisch, laut und grell ist ? Die dunkle Tageszeit kann einem soviel bieten, Ruhe, Gelassenheit Freiheit. Die Straßen sind wie leergefegt, nur wenige Menschen streifen auf ihnen entlang, schon fast etwas unheimlich leise ist die Umwelt im Vergleich zur hellen Tageshälfte. Doch vielleicht macht gerade das sie ja so sympathisch. Verpassen Nachtmenschen etwas vom Tage, wenn sie die Hälfte vom selbigen verschlafen ? Nein, und schließlich ist es ja eine Entscheidung wie zwischen Apfelsaft und Wasser, man kann es ja auch mischen und das Verhältnis selbst bestimmen, je nach Geschmack.
Hier noch ein mehr oder minder passender Graffittespruch, der irgendwo in Deutschland an eine Wand gesprüht wurde…
“ Sie haben die Macht, doch wir haben die Nacht“ … gefällt mir irgendwie.
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