Archiv für Januar 2007|Monatliche Archivseite
kleine Anmerkung
Einige werden sich gewundert haben was „SoL“ für ein Name ist.
hier link findet ihr den Ursprung des Kürzels, man ersetze
einfach nur das „Söhne“ bzw. „sons“ durch das entsprechende Singular.
Für alle die sich fragen, was hier eigentlich für komisches Zeug gepostet wird,will ich mal für Aufklärung sorgen: „Daily Nonsense“, der Blogname steht für Beiträge die mir recht spontan im täglichen Einerlei durch den Kopf rattern. Ein paar meiner Überlegungen die ich so im laufe des Tages anstelle mögen einigen vielleicht etwas eigenartig vorkommen (deshalb auch „Nonsense“), aber ihr habt ja die freie Wahl, was ihr mit eurer überschüssigen Zeit anstellt. Die Aktualisierungen werden recht unregelmäßig sein, manchmal 2-3mal die Woche, oder auch nur alle 2 Wochen ein einziges mal, je nach Lage der Nation, also mir.
gefühlte Gegenwart
„Jener ist am glücklichsten und ein sorgloser Besitzer seiner selbst, der das Morgen ohne Beunruhigung erwartet.“
Seneca d.J., Moralische Briefe an Lucilius, I, XII, 9
Hirn aus, Fernseher an
Wird das Fernsehen immer niveauloser, oder ich immer anspruchsvoller ?
Zukunftsaussichten
Da hat man nun sein mittleprächtiges Abiturzeugnis in der Schublade und sollte denken, die Welt der Weiterbildung steht einem offen. Bei soviel Auswahl fällt einem die Entscheidung nicht leicht. Den das Studium lässt sie ja jetzt teuer bezahlen. Eine präzise Auswahl muss getroffen werden. Jobaussichten erahnt, Bezahlung/Leistungsverhältnis berechnet und natürlich persönliche Interessen in betracht gezogen werden. Die Entscheidung“erleichternd“ wirkt sich da der Abi-Schnitt oft aus. Mit selbigem schlechter als 2.5 kommt man ohne ewig lange Wartesemester in kein NC-Studium rein.
Was bleibt einem da ? Maschinenbau, Physik, Geodäsie, Geschichte, Mathematik, Jura ? Also eine begrenzte Anzahl an Natur- oder Sozialwissenschaften, bei Universitäten die noch keinen NC auf diese Fächer auferlegt haben.
Ich persönlich pickte mir da 2 Dinge heraus:
Erstens Maschinenbau, tolle Berufsaussichten, eigentlich ein interessanter Beruf mit guter Bezahlung. Das Problem, ich war noch nie gut in Mathe, somit ist das Studium für mich zurzeit sehr frustrierend., aber zu meinem Glück, gelindert durch andere positive Dinge, deswegen werde ich es zunächst weiterführen.
Zweitens Geschichte, meine Leidenschaft. Für viele eine trockene Angelegenheit, ist sie jedoch meine liebste Kunst. Zukunftsaussichten: Mies, entweder man studiert auf Lehramt (was für mich nicht in Frage kommt) oder man kann es vergessen. Stellen sind rar gesät, Geschichteabsolventen arbeiten oft Fachfremd oder sind dazu gezwungen umzusatteln.
Die Qual der Wahl.
der durchtriebene Mensch
Das Thema „Liebe“: „…ach Louise lass, das ist ein zu weites Feld“, würde Effis Vater dazu sagen.
Als aufgeklärter Naturwissenschaftler, wenn ich mich als solchen bezeichnen darf, sieht man so manches auf eine andere Weise, Dinge wie z.B. die „Liebe“. Was ist das überhaupt? Nur ein simpler Urtrieb, um sein Erbgut weiterzugeben, á la „survival of the fitest„? Ist sie vielleicht etwas spirituelles, nicht greifbares, außerhalb der erklärbaren Wissenschaft ? Ich glaube eher an ersteres, auch wenn das hart klingt. Ich stelle es Tag für Tag fest, sowohl an mir selbst, wie auch an anderen.
„Es gibt keine Liebe auf dieser Welt
Es ist der Traum, der uns gefällt „
heißt es im Lied „Liebe“ von Mutabor
An was ich aber glaube, ist Freundschaft, aus einer innigen Freundschaft kann dann auch eine intime Beziehung werden, oder gar eine Partnerschaft auf Lebenszeit.
„Er nennt’s Vernunft und braucht’s allein, // nur tierischer als jedes Tier zu sein.“ – Faust I, Vers 285 f. / Mephistopheles
hier noch ein interesssanter Beitrag eines anderen Bloggers : link
alte Bekannte
Jeden Tag sitze ich in der Stadtbahn, pendle hin und her. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch auf Menschen zu treffen, die man kennt. Ob nun alte Freunde aus Grundschulzeiten, ehemalige Stufenkollegen oder gar der Freund mit dem man fast seine gesamte Kindheit verbracht hat, den man jedoch irgendwann aus den Augen verloren hat .Echte Freundschaften, so sollte man glauben, halten ewig.
Menschen verändern sich, Interessen, Freundeskreise, Bildungslaufbahn … und wenn man diejenige Person dann plötzlich trifft, hat man keine Ahnung was man sagen soll. das übliche:“Und was machst du noch so ?“ ist wohl das abgedroschenste Gesprächsthema überhaupt, wenn es überhaupt soweit kommt und man nicht nur ein stupides „Hi!“ entgegengeworfen bekommt, auf das man reflexartig gleichermaßen antwortet…schrecklich.
Aber ehrlich gesagt, liegt mir aber auch nicht viel am leben vieler die ich kenne, meist sind das aber auch nur Menschen, die man eher unfreiwillig kennenlernte.
Doch zum Glück gibt es da Freunde, die man früher schon sehr sympathisch fand, mit denen man gerne mal wieder etwas unternehmen wollte, über alte Zeiten quatschen, sich einfach wieder neu kennenlernen, meist gelingt es aber nicht mehr, Zeit und Raum verhindern es leider allzuoft.
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